Nais üt e frasch wråål / Neues aus der friesischen Welt

Et Friisk Portaal

Das "Friisk Portaal" soll als zentrale Anlaufstelle für Themen rund ums (Nord)Friesische im World Wide Web dienen. Zu diesem Zweck werden auf diesen Seiten kommentierte und unkommentierte Links zu Seiten, die sich auf die unterschiedlichste Art und Weise mit dem Friesischen auseinandersetzen, zu finden sein. Darunter sowohl solche, die sich mit friesischer Sprache, Geschichte und Kultur beschäftigen als auch gegenwartsbezogene, wie den Veranstaltungskalender des Friesenrates oder Informationen zu den Lehrveranstaltungen der beiden Universitäten im Land. (Nachricht vom 13.07.2004)

Frysk Ynternasjonaal Kontakt (FYK)

Frysk Ynternasjonaal Kontakt ist eine internationale Jugendorganisation, in der junge Friesen sich auf eine lockere Art und Weise mit ihrer Sprache und Kultur beschäftigen. Internationale Kontakte stehen dabei voran. Man wird sich seinen kulturellen Eigenartigkeiten erst recht bewußt, wenn man mit Jugendlichen aus anderen Kulturen in Kontakt tritt. Für Sprachfriesen ist es außerdem wichtig, zu wissen, daß sie im vielsprachigen Europa nicht die einzigen sind, die eine kleinere Sprache sprechen. Die Aktivitäten des FYK beschränken sich übrigens nicht aufs Ausland; auch innerhalb des friesischen Gebiets (das Saterland mitgerechnet) wird vieles veranstaltet. (Nachricht vom 06.04.2004)

Nordfriisk Instituut bietet Fortbildung für Lehrkräfte an

Wie läßt sich die Geschichte Nordfrieslands verstärkt in den Schulunterricht einbeziehen? Zu diesem Thema bietet das Nordfriisk Instituut in Bredstedt eine Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten an: am 20. April um 14 Uhr unter dem Titel "Geschichte und Landeskunde Nordfrieslands im Schulunterricht. Chancen, Fragen, Perspektiven". Veranstalter sind das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen – Schleswig-Holstein (IQSH) und das Nordfriisk Instituut, das sich seit langem für eine stärkere Präsenz regionaler Elemente im Unterricht einsetzt. Pädagogen, die sich für diese Zielsetzung engagieren, werden Erfahrungen aus ihrer Lehrpraxis zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldungen nimmt das Nordfriisk Instituut entgegen (04671/601210 oder Email: info@nordfriiskinstituut.de). (Nachricht vom 2. April 2004)

Perspektiven für die friesische Arbeit in Nordfriesland

BREDSTEDT. Mit einem umfassenden Programm zur Förderung der friesischen Sprache und Kultur trat der Friesenrat, Sektion Nord, an die Öffentlichkeit. "Unser ‚Modell Nordfriesland’ nennt alle wichtigen Forderungen und Perspektiven für die Bewahrung und Fortentwicklung des Friesischen“, sagte Ingwer Nommensen, Vorsitzender des Friesenrats, bei einer Pressekonferenz in Bredstedt. Friesisch sei eine einzigartige Besonderheit in Schleswig-Holstein und Deutschland. Dieses solle noch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangen. (Nachricht von Husum-OnlineMagazin vom 20.02.2004)

Fast 1400 Schüler in Nordfriesland lernen Friesisch

BREDSTEDT/FLENSBURG (NfI). Im Schuljahr 2003/04 erhalten im Kreis Nordfriesland und auf Helgoland 1369 Schülerinnen und Schüler Friesischunterricht. Das ergibt sich aus einer vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur erstellten Übersicht, die vom Friesischen Seminar der Universität Flensburg ausgewertet wurde. An 26 Schulen werden zurzeit 136 Friesischstunden pro Woche erteilt. Der Schwerpunkt liegt in den Grundschulen. An den weiterführenden Schulen wird nur vereinzelt Friesisch angeboten. Eine Ausnahmestellung nimmt die Nis-Albrecht-Johannsen-Schule, Lindholm, ein; an dieser Grund- und Hauptschule wird durchgehend vom ersten bis zum neunten Schuljahr Friesischunterricht erteilt. Die "Risem Schölj/Risum Skole" verwendet die friesische Sprache vom dritten bis zum neunten Schuljahr auch als Unterrichtssprache.

A manerhaidenberacht 2002

Sant 1986 feit a sleeswig-holstiansk lundai faan a lunsregiaring en manerhaiden-beracht föörlaanjen. Uun dediar beracht stäänt, hüdening det werk faan a deensk manerhaid uun Sleeswig-Holstian an a tiisk manerhaid uun Denemark bi kultüür an seelskapelk saagen widjerkimen as, hü at bi jo mä't jil, mä a wiartskaft an mä a organisatsjuun ütjschocht an wat för'n rol jo uun a poliitik an seelskap uun't lunsdial Sleeswig spele an hü at tuplewin faan altumaal mäenööder üjtschocht. A manerhaidenberacht faan't 15. legislatuurperiood (2000 - 2005) as tu't iarst feer ei at aanj faan detdiar periood föörstääld wurden, man al beeft a heleft faan detdiar tidj, auer at paralament det hal so wul. Dediar beracht betjocht ham üüb dön ferleeden manerhaidenberachter. Hi kön tu't efterlukin brükt wurt, wan am wed wal, hü't mä a manerhaiden uun Sleeswig-Holstian ütjschocht. (Fering)

"Friesen-Gesetz" soll an europäischen Standard anschließen

Die SSW-Landtagsgruppe legte am Mittwoch, den 14. Januar 2004 in Kiel den "Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum (Friesisch-Gesetz)" über den offiziellen Gebrauch der friesischen Sprache in Schleswig-Holstein für die kommende Tagung des Schleswig-Holsteinischen Landtags vor. Die SSW-Landtagsabgeordneten Lars Harms und Anke Spoorendonk erläuterten dabei Inhalt, Hintergründe und Konsequenzen dieses Gesetzentwurfs und standen für Fragen zur Verfügung.

Friesische Gedichte von Albrecht Johannsen

Ein illustrierter Gedichtband ist im Nordfriisk Instituut in Bredstedt erschienen: "Luklik tid. Üülje än naiere bjarnerime än hu dächte deertu" (Glückliche Zeit. Alte und neuere Kinderreime und einige Gedanken dazu) von Albrecht Johannsen (1888-1967)Der aus Deezbüll stammende Schulmeister sammelte u. a. auch Volksreime seiner Westermooringer Mundart und fügte eigene Dichtungen hinzu. Die Sprachlektorin Adeline Petersen stellte die Ausgabe zusammen. Die Illustrationen stammen von der Kieler Kunststudentin Anna Lena Straube. Der Gedichtband umfaßt 80 Seiten, kostet 14,80 Euro und ist im Buchhandel oder im Nordfriisk Instituut erhältlich.

80 Jahre Friisk Foriining

Die Friisk Foriining kann in diesem Jahr ihr 80jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurde am 9. November 2003 in Risum-Lindholm, Dorfstr. 294, mit der Enthüllung einer Gedenktafel an den Vereinsgründer und dessen ersten Vorsitzenden, Johannes Oldsen, erinnert. Die 1923 unter dem Namen "Friesisch-Schleswigscher Verein" gegründete Friisk Foriining betrachtet seit jeher die friesische Sprache und Kultur als eine eigenständige und damit gleichberechtigte Größe im deutsch-dänischen Grenzland. Hauptanliegen des Vereins ist die Arbeit für den Erhalt und den Ausbau der friesischen Sprache und einer friesischen Identität. Jakob Tholund sprach über den Menschen Johannes Oldsen und Tanja Schumacher über den "Verband der nationalen Minderheiten in Deutschland". Quelle: Röökeflose Risum-Lindholm. Aktualisiert am am 31.12.2003

Ferteelinge foon Johannes Petersen nai utkiimen

Johannes Petersen (1909-1992) wus di leeste foon möre wånderliirere, wat eefter e "Spracherlaß" foon 1927 trinam önj nordfrasche toorpsschoule fräsch unerruchteden. Ai sü bekånd as Johannes Petersen as schriwer. En latj soomling foon sin manere, mååst Noordergooshiirder stöögne än dachte hääwe Albert Panten än Christine Petersen ål 1999 ütdänj. Önj en wat gruter soomling ma di tiitel "En schaame awt wååder" heet Adeline Petersen nu sin fräsche ferteelinge, wat diiljwis önj e "Nordfriesische Rundschau" än diiljwis önj "Zwischen Eider und Wiedau" oufpränted wjarn, nai utdänj.

Eine historische Reise zu friesischen Wurzeln

Klaus Terheyden beschreibt in "Friesische Blätter", die auch als http://www.ga-online.de/pages/friesische_blaetter/friesische_blaetter.pdf" heruntergeladen werden kann, detailliert und ausführlich die Geschichte der kleinen Sprachminderheit zwischen Cloppenburg und Papenburg. Er arbeitet vor allem die historische Verbindung des Saterlandes mit Friesland heraus.

Unterrichtswerk "Fryske Taal Rotonde"

Nach mehrjähriger, intensiver Arbeit ist die Übertragung des Unterrichtswerkes "Fryske Taal Rotonde" ins Nordfriesische fertig gestellt. Für den Friesischunterricht in den Kindergärten und den ersten Klassen der Grundschulen liegt es jetzt in den friesischen Dialekten der Inseln Amrum (Öömrang), Föhr (Fering) und Sylt (Sölring) sowie der Bökingharde (Frasch) vor. Das Projekt wurde unterstützt vom Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien.

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