650 Jahre erste große Mandränke und Untergang Rungholts
Verfasst von WestküsteNet am 18. Januar 2012 - 22:43

Repro: Nordfriisk-Instituut
Berichte über die großen Stürme der Vergangenheit lassen nicht vergessen, daß in unserer schnellebigen Zeit und global gesehen, wir immer noch mit natürlichen und menschlichen Herausforderungen und Katastrophen konfrontiert sind. Wir wissen nicht viel über die Zeit, als Rungholt und mit ihm zahlreiche Kirchspiele ein Opfer der Marcellusflut in Nacht auf den 16. Januar 1362 wurden. Wieviele Menschen umkamen, wieviele Häuser und Kirchen zerstört wurden, ist unklar.
Aber als herausragendes Ereignis ist es im Bewußtsein der überlebenden und nachfolgenden Bewohner geblieben und hat neben eindringlichen Schilderungen auch manche "wahre" Erzählungen und Mythen hervorgebracht. Besonders in Chroniken des 16. und 17. Jahrhunderts haben Berichte über Sturmfluten und besonders über den Untergang von Rungholt ihren Niederschlag gefunden.
Spätere Auschmückungen in Sagensammlungen (Müllenhoff, Storm) und literarischen Verarbeitungen (Liliencron) trugen dazu bei, daß heute noch eine Menge Wissenschaftler und Laienforschen versuchen, den wahren Hergang der Ereignisse zu rekonstruieren. Es ist uns menschlich immer ein tiefes Bedürfnis gewesen, genau zu wissen, genau sagen zu können, wo dieses sagenhafte Rungholt nun eigentlich im Wattenmeer gelegen hat.
Dies ist jedoch eine schier unmögliche Aufgabe. Die "wissenschaftliche" Haltung: "genau hier muß es sein!", nur weil ich im Watt ein paar Brunnenringe entdeckt wurden, ist genauso falsch wie die relative Aussage, "in diesem Gebiet muß es irgendwo sein, dann muß also in diesem Gebiet alles Rungholt sein", auch wenn Indizien durchaus schon ungefähr eine genaue Ortbestimmung ermöglichen, Phantasiekarten nun hin und her.
Die Stadt Husum, eine Aktiengesellschaft?
Verfasst von WestküsteNet am 17. Juni 2011 - 16:51
Uwe Schmitz nach seiner Wahl als neuer Husumer Bürgermeister
Am 19. Juni 2011 waren die Bürger Stadt Husum aufgefordert, in einer Stichwahl ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Mit einem Vorsprung von 282 Stimmen ist es der schon immer als Favorit gehandelte Uwe Schmitz geworden. Martin Hanisch konnte mit 47,6 Prozent immerhin einen Achtungserfolg erzielen. Die Wahlbeteiligung war allerdings mit 31,1 Prozent gegenüber der vorigen Wahl sehr gering.
Von den ursprünglich sieben Kandidaten waren zwei übriggeblieben: Uwe Schmitz und Martin Hanisch. Und in den letzten drei Wochen gab es, soviel ich weiß, zwar keine öffentliche Wahlveranstaltung mehr, aber immerhin kamen zwei Interviews mit den beiden Kandidaten zustande:
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/husumer-nachrichten/artikeldetails...
und
http://www.nordfriesen.info/index.php?option=com_content&view=article&id...
Das Ergebnis der vorangegangenen Wahl ist auf dieser Seite gut aufgelistet:
http://www.nordfriesen.info/index.php?option=com_content&view=article&id...

Anzeige des vorläufigen Endergebnisses der Stichwahl im Husumer Rathaus
Obwohl schließlich in der ersten Abstimmung in der Wählergunst weit abgeschlagen (57 Stimmen/0.8 Prozent), brachte der aus Polen stammende Bürgermeisterkandidat Zbigniew Wojenko noch den originellsten Vorschlag: Er wollte Husum zu einer Aktiengesellschaft machen, in der die Bürger Anteilsscheine kaufen sollten, um die Schulden der Stadt zu tilgen. Dieser höchst belächelte Vorschlag ist gar nicht mal so von der Hand zu weisen, zumal die Husumer Werbegemeinschaft überregional Anzeigen geschaltet hatten, in der mögliche Kandidaten aufgefordert wurden sich als "lösungsorientierter Gestalter" für das "Unternehmen Husum" zu bewerben.
Auch in anderer Hinsicht ist dieser Gedanke nicht absurd: In den Jahren 2009 und 2010 hatte die schleswig-holsteinische Gemeinde Quickborn, ihre Bürger um Kredite gebeten. Zehn Kreditgeber aus der Stadt hatten sich schließlich gemeldet, aber das Ganze ging dann doch nicht so glatt über die Bühne: Als die norddeutsche Kleinstadt 2009 bei ihren Bürgern vier Millionen Euro an Krediten gegen einen Zins von drei Prozent einsammeln wollte, begaben diese sich auf ein Feld, das gesetzlich den Banken zusteht. Strafbar macht sich, wer solche Einlagengeschäfte ohne Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) betreibt.
Um den Vorschriften des Kreditwesengesetzes Genüge zu tun, arbeitete Quickborn beim zweiten Anlauf mit der Abwicklungsbank BIW zusammen, die Darlehen von privat zu privat vermittelt. Quickborn wollte auf diese Weise ab dem 8. März zwei Millionen Euro jeweils zu zwei und fünf Jahren Laufzeit aufnehmen. Für zwei Jahre sollten die Bürger etwa 1,5 Prozent Zinsen, für fünf Jahre etwa 2,6 Prozent Zinsen erhalten. Damit fällt die Verzinsung allerdings geringer aus als im Jahr davor, als die Kommune drei Prozent für ein Jahr zahlen wollte.
Insgesamt teteiligten sich 30 Personen an dem Modell und eröffneten ein Konto bei der biw-Bank. Die Million für den 2-Jahres-Zeitraum wurde erreicht und bei dem längerfristigen Kredit von 5 Jahren wurden 65.000 � eingezahlt. Quickborn nutze dieses Geld ganz konkret für einen Eweiterungsneubau am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium mit 17 neuen Klassenräumen, neuen Fachräumen für Kunst und Musik und einer neuen Mensa sowie für die die Regionalschule, die ebenfalls neue Klassenräume und eine neue Mensa erhält.
Auch die Stadt Langen bei Bremerhaven im Landkreis Cuxhaven überlegte im Jahr 2009, ob sie "Statt-Aktien" über eine stadteigene Aktiengesellschaft vermarkten könnte. Ebenfalls die niedersächsische Stadt Celle, die mittels einer "Kommunalanleihe" zehn Millionen Euro in ihre leere Kasse spülen wollte. Wertpapiere mit festen Zinsen über eine Bank an die eigenen Bürger und an lokale Unternehmen auszugeben, war auch Thema in Ahrensburg im Landkreis Stormarn.
Nähere Informationen über das Quickborner Modell sowie anderen Projekten (aktuell die Stadt Willich in NRW) sind im übrigen auf der Webseite von Heimatinvest enthalten:
Was vom Lande übrig blieb
Verfasst von WestküsteNet am 11. April 2011 - 20:51![]()
In der Sonderausstellung "Was vom Lande übrig blieb. Architekturfotografien der Volkskundlichen Landesaufnahme" setzt sich das Volkskunde Museum Schleswig vom 17. April-23. Oktober mit der Arbeit von Arnold Lühning auseinander.
Kein anderer Volkskundler hat in Schleswig-Holstein eine solche öffentliche Wirksamkeit entfaltet wie Prof. Dr. Arnold Lühning (1923-2002), der von 1957 bis 1988 Kustos für Volkskunde am Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte war. Landesweit bekannt wurde er durch die »Volkskundliche Landesaufnahme«, die als deutschlandweit erstes wissenschaftliches Dokumentationsprojekt zur historischen Sachkultur weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung fand.
Die Sonderausstellung des Volkskunde Museums Schleswig zeichnet Lühnings Blick auf das Land in über 80 eindrucksvollen Schwarzweiß-Fotografien nach. Erstmals wird damit eine repräsentative Auswahl eines einzigartigen Bildbestands öffentlich gezeigt. Mit der Volkskundlichen Landesaufnahme des Landesmuseums hat Arnold Lühning ab 1953 systematisch Leben, Arbeit und Alltagskultur im ländlichen Schleswig-Holstein dokumentiert und in über 40.000 Fotografien die tiefgreifenden Veränderungen des Landes in den Jahrzehnten nach dem Krieg festgehalten.
Die von Arnold Lühning für das Landesmuseum zusammengetragene Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und Fahrzeuge, Handwerksausstattungen, Möbel und Trachten zählt bis heute zu den größten ihrer Art in Deutschland. Weniger bekannt ist bislang der unschätzbare fotografische Ertrag der Landesaufnahme: Zwischen 1958 und 1988 sind über 40 000 Fotografien entstanden, in denen Lühning die tief greifenden Veränderungen des Landes in den Jahrzehnten nach dem Krieg festgehalten hat.
Dabei verstand er sich als Erforscher einer "tradierten volkstümlichen Sachkultur des vorindustriellen Zeitalters, dessen letzte Ausläufer bis in unsere Gegenwart hineinreichen". Auf vielen seiner Architekturfotos der 1950er und 1960er Jahre begegnet uns eine ländliche Welt, die noch fast unberührt von den rasanten Veränderungen der Nachkriegszeit scheint. Gleichzeitig registrierte Lühning jedoch aufmerksam die zunehmende Bedrohung der ländlichen Baudenkmäler und dokumentierte akribisch die Verluste durch Verfall, durch entstellende Umbaumaßnahmen und durch Abriß und Zerstörung.
Quelle: http://www.schloss-gottorf.de/volkskunde-museum-schleswig/ausstellungen/was-vom-lande-uebrig-blieb
Krawall! Unruhige Zeiten 1840 - 2010 im Volkskunde Museum Schleswig
Verfasst von WestküsteNet am 1. Oktober 2010 - 12:04
Pierers Universal-Lexikon von 1860 definierte „Krawall“ als eine „mit Lärmen, Demoliren etc. verbundene politische Demonstration (meistens nur der niedersten Volksschichten) von größerem Umfang.“ Die Sonderausstellung im Volkskunde Museum zeigt, dass solche Auseinandersetzungen auf der Straße historisch keineswegs auf die großen städtischen Ballungsgebiete jenseits der Elbe beschränkt blieben, sondern dass auch das ländlich geprägte Schleswig-Holstein in den vergangenen 170 Jahren immer wieder von Krawallen erschüttert wurde.
Oft ging es dabei um überregionale Konflikte – etwa beim Kapp-Putsch von 1920, während der Studentenbewegung der 1968er Jahre oder später bei den Auseinandersetzungen um Atomkraftwerke oder die Wehrmachtsausstellung. Aufbegehrende und randalierende „Halbstarke“ gab es in den 1950er Jahren überall in Deutschland, und gewaltbereitete „Hooligans“ sind sogar ein europaweites Problem des Fußballs.
Genauso gab es aber auch spezifisch schleswig-holsteinische Spannungen und Krawalle. Exemplarisch greift die Ausstellung den „Husumer Butterkrieg“ von 1848 und die Landvolkbewegung heraus. Die in Dithmarschen entstandene Bewegung um den „Bauerngeneral“ Claus Heim forderte in den 1920er Jahren Staatsmacht und Republik durch Steuerboykott, Großdemonstrationen und passiven Widerstand heraus, teilweise ging man bis zum Terrorismus.
Mit Originalobjekten aus den polizeigeschichtlichen und den allgemeinen Museumsbeständen dokumentiert die Ausstellung die Zeitumstände der Konflikte sowie Ausrüstung und Bewaffnung von Polizei und Demonstranten. Hinzu kommen ausgewählte Leihgaben sowie historische Film- und Tondokumente.
Quelle: http://www.schloss-gottorf.de/volkskunde-museum-schleswig/ausstellungen/krawall-1/krawall
Regionalität und Internationalität - Vortrag im Nordfriisk Instituut
Verfasst von WestküsteNet am 17. September 2010 - 14:05
Ein Zusammenklang von regionaler Verwurzelung mit ausgeprägter Weltoffenheit gilt als Charakteristikum vieler Friesen. Prof. Dr. h. c. mult. Frederik Paulsen wird am Freitag, 24. September, 14.30 Uhr im Nordfriisk Instituut in Bredstedt unter dem Titel „Urbis et Orbis. Regionalität und Internationalität“ erläutern, was dieses friesische Erbe für ihn als Unternehmer und als Mäzen heute bedeutet.
Frederik Paulsen ist Vorstandsvorsitzender des von seinem Vater Dr. Frederik Paulsen (1909–1997) aufgebauten weltweit operierenden Pharmaunternehmens Ferring. Auf der Grundlage einer eigenen Gemäldesammlung von internationalem Rang hat er in Alkersum das „Museum Kunst der Westküste“ einrichten lassen. Der lateinische Titel des Vortrages geht auf eine Zeile des römischen Dichters Ovid zurück, der feststellte, dass die Grenzen der Stadt Rom mit den Grenzen des Erdkreises übereinstimmten.
Nach dem Vortrag wird das Buch „Friedrich Paulsen. Weg, Werk und Wirkung eines Gelehrten aus Nordfriesland“ vorgestellt, das im Husum Verlag erscheint. Paulsen war ein Langenhorner Bauernsohn und wurde zu einem der führenden Gelehrten in der Zeit des deutschen Kaiserreichs. Seine Werke strahlten weltweit aus. Erstmals beleuchten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen den friesischen Philosophen und Pädagogen aus verschiedenen Blickwinkeln. Herausgeber des 272 Seiten umfassenden Buches ist Prof. Dr. Thomas Steensen, Direktor des Nordfriisk Instituut.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es wird bis zum 20. September um Anmeldung beim Nordfriisk Instituut gebeten (E-Mail: info@nordfriiskinstituut.de; Tel.: 04671/60120).
[Quelle: Nordfriesland Online Blog]
Wattenmeer und mehr - Fotoausstellung im Hotel Miramar
Verfasst von WestküsteNet am 10. August 2010 - 21:48
Der Name des Husumer Fotoclub "Blende 13" wurde noch unter dem Eindruck der analogen Fotografie geprägt: die Blendenzahl von 13 gibt es nicht; erst im Zeitalter der Digitalfotografie bezeichnet diese einen Blendenbereich, mit der die sogenannte Schärfentiefe beginnt.
Inzwischen etablierte sich ein fester Mitgliederstamm, die sich nicht nur im "Speicher Husum" zum Erfahrungsaustausch, zur Bildkritik und zur Vorbereitung von Ausstellungen trifft, sondern auch gemeinsame Foto-Exkursionen und Ausflüge unternimmt.
Die Ausstellung "Wattenmeer und mehr" im Hotel Miramar ist als eine Art Retrospektive zu verstehen: ein Streifzug durch Jahre gemeinsamer Arbeit mit analoger und digitaler Fototechnik mit thematischem Schwerpunkt, der gleichzeitig auch eine Hommage an das Weltnaturerbe Wattenmeer ist. Für Einheimische dürfte diese Ausstellung viel Vertrautes bieten, für Besucher und Gäste hingegen sind die ausgewählten Motive eine rundum gelungene Dokumentation der Natur, Landschaft und Eigenarten von Eiderstedt und Nordfriesland.
Zur Eröffnung am 15.8.2010, 11.30 Uhr wird Frau Dr. Katrin Schäfer den Einführungsvortrag halten.
Dauer der Ausstellung: 15.8. – 26.9.2010, Öffnungszeiten: tägl. 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr.
Ausstellungsort: Hotel Miramar, Westerstr. 21, 25832 Tönning, Tel.: 04861-9090.
Webseite Miramar Tönning: http://www.miramar-net.de
Webseite Blende 13: http://www.fotoclub-blende13.de
[Quelle: Nordfriesland Online Blog]
Motive aus Friedrichstadt
Verfasst von WestküsteNet am 22. Juni 2010 - 15:50
Ausgangspunkt ist natürlich der Treenearm mit Blick auf die Stadt, dann folgt das große Gebäude der alten Eidermühle (wie lange es wohl dort noch steht), die Schmiede, der Gedenkstein, der Friedhof mit den alten jüdischen Grabsteinen, die großangelegte Siedlung der Nachkriegszeit, das Haus der Landschaft Stapelholm, eine Hausmarke und schließlich der Blick auf eines der Grachten Friedrichstadts.
Zum Start der Fotofolge geht es hier entlang: Rundgang in Friedrichstadt
Nationalpark-Infosystem auf der Hamburger Hallig erweitert
Verfasst von WestküsteNet am 11. Juni 2010 - 9:26
Der Nationalpark Wattenmeer hat auf der Hamburger Hallig das Besucherinformationssystem aktualisiert und erweitert. Der Naturpfad mit drei größeren Infotafeln und 17 kleineren Elementen beginnt am Schafberg, führt etwa zwei Kilometer mitten durch die naturnahen Salzwiesen und endet an der Badestelle.
Er informiert über den Nationalpark Wattenmeer und die Vielfalt in den Salzwiesen, über Pflanzen wie Strandflieder, Strandwermut und Strandgrasnelke genauso wie über die auf der Hamburger Hallig in weltrekordverdächtiger Dichte brütenden Rotschenkel und andere Küstenvögel.
Die Nationalpark-Tafeln auf der Hamburger Hallig sind gemeinsam mit dem Zweckverband Hamburger Hallig erstellt und aus Schrankengeldern bezahlt worden. „Sie sind Ausdruck der jahrelangen guten Zusammenarbeit zwischen Nationalparkverwaltung und Zweckverband“, erklärt der Vorsitzende des Zweckverbandes Bürgermeister Johannes Volquardsen und fügt hinzu: „Der Naturpfad ist ein Beispiel dafür, dass im Nationalpark auch die Kultur nicht vergessen wird, hier eingefügt durch das Gedicht ‚Meeresstrand’ von Theodor Storm.“
Zum Besucherinformationssystem des Nationalparks gehören mittlerweile über 450 Elemente. Sie sind in Nordfriesland und Dithmarschen an Deichen und Stränden sowie im Vorland aufgebaut, um die Gäste über die Natur und die Region, über die Schutznotwendigkeiten und die Erlebnismöglichkeiten zu informieren.
Vor kurzem sind neben den Tafeln auf der Hamburger Hallig auch die Nationalpark-Elemente in der Biosphäre Halligen auf den Halligen Hooge und Nordstrandischmoor erneuert worden. „Das Besucherinformationssystem ist ein Aushängeschild für den Nationalpark Wattenmeer und nun auch für das Weltnaturerbe – es wird von den Gästen gut angenommen“, erklärt Dr. Detlef Hansen, der Leiter der Nationalparkverwaltung.
www.wattenmeer-nationalpark.de
Nationalparkverwaltung
[Quelle: Nationalpark-Infosystem auf der Hamburger Hallig erweitert - Nordfriesland Online Blog]
Kampagne "Rio Reiser Haus mutt blieven"
Verfasst von WestküsteNet am 1. Juni 2010 - 9:48Aufgeschreckt durch Pressemeldungen, daß das Rio Reiser Haus in Fresenhagen zum Verkauf stehe, wollen der SPD-Kreisverband Nordfriesland und die SPD-Kreistagsfraktion alle Möglichkeiten einer öffentlichen Unterstützung prüfen, dieses bedeutende kulturelle Zentrum in Nordfriesland zu erhalten. Mit seinen Veranstaltungen wie Musikkonzerte und Lesungen ist das Haus ein kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung geworden. Deshalb werde die SPD-Fraktion in der nächsten Kreistagssitzung beantragen, daß der Kreiskulturausschuß sich in Fresenhagen vor Ort ein Bild macht mit dem erklärten Ziel, einen Beitrag leisten zu können, das Rio Reiser Haus in seiner kulturhistorischen Substanz dauerhaft zu erhalten.
!RIO REISER HAUS MUTT BLIEVEN!
Im Husumer Speicher gibt es mehrere Veranstaltungen zu dieser Kampagne
[Quelle: RIO REISER HAUS MUTT BLIEVEN - Husum Online & Szene Blog]
Kampagne "Rio Reiser Haus mutt blieven" im Speicher Husum
Verfasst von WestküsteNet am 1. Juni 2010 - 9:32Das Kulturzentrum Speicher lädt im Juni zu einem interessanten "culturclash" mit Film, Party und Fussball ein und unterstützt die Kampagne "Rio Reiser Haus mutt blieven".
Es beginnt am Freitag 4.6.2010 um 21:30h mit dem Kultfilm: "Berlin calling". D: Paul Kalkbrenner. Anschließend wird gefeiert. Um 23h präsentiert die MetroDisco unlimited Electronica/ Alternativ/ Indiesounds. DJ: Dr. Strange und an den Plattentellern Gast DJ: Johann Vogel (HH) Minimal_Anders. Eintritt: 5,- € davon 1,- € für die Kampagne "Rio Reiser Haus mutt blieven"
Und am Freitag 18.6.2010 kann gemeinsam live auf der Großbildleinwand die Fußball WM in Südafrika verfolgt werden:
13:30h Deutschland v. Serbien
16:00h Slowenien v. USA
20:30h England v. Algerien
Gegen 23h heißt es dann: ready for the dancefloor!
Die UrbanGrooveDisco präsentiert Clubtunes: Black/ World/ Pop/ Remix/ Dance/ House. DJ: Dr. Feelgood und special guest: bodega (HH/KI) Minmal_Anders. Eintritt: 5,- € davon 1,- € für die Kampagne Rio Reiser Haus mutt blieven"
Eine gute Sache!
[Quelle: Kampagne „Rio Reiser Haus mutt blieven“ im Speicher Husum - Nordfriesland Online Blog]
