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Antoinette Bourignon, die "Erbin von Nordstrand"
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Antoinette Bourignon, die "Erbin von Nordstrand"

Sie beschäftigte Theologen, Denker und Schriftsteller

Antoinette Bourignon

Warum lohnt es heute noch, sich mit dieser Frau und ihren Schriften auseinanderzusetzen? Und warum hat ihre Person bis heute Theologen, Denker und Schriftsteller beschäftigt. Ihr damaliges religiöses und soziales Wirken ist heute zwar weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl im Laufe der Jahrhunderte sich bekannte Philosophen und Persönlichkeiten wie Immanuel Kant, Martin Buber, Leszek Kolakowski oder Walter Mehring sich durchaus ihrer Person und ihres Werks angenommen haben. Walter Mehring, ein linker Literat und Kabarettist der Weimarer Zeit, war beispielsweise von der Person Antoinette Bourignon so sehr angetan, daß er ihr Leben in seinem 1923 geschriebenen und 1927 erschienenen Roman "Paris in Brand" nachzeichnete und ihn so sehr beschäftigte, daß er seine modernen Romanpläne über den Haufen warf und über die Bourignon-Lektüre sogar sein Pariser Montmartre-Nachtleben vernachlässigte.

Geburt und Sendung

Antoinette Bourignon wurde am 13. Januar 1916 in Ryssel (das heutige das französische Lille) als dritte Tochter des Johann Bourignon, eines wohlhabenden Kaufmanns italienischer Herkunft und flämischer Mutter Margaretha, geboren. Lille war damals eine aufblühende Stadt, die damals zur spanischen Herrschaft der Niederlande gehörte.

Die damals flandrische Stadt Ryssel galt zu Beginn des 17. Jahrhunderts als ein Zentrum fanatischen Mystizismus. Auch der Vater von Antoinette wurde eine Mitgliedschaft zu einer geheimen Bibellesersekte nachgesagt.

Antoinette vernahm Gesichte und Erscheinungen und vermeinte eine Stimme göttlicher Offenbarung zu hören, die ihr folgendes riet: "Verlaß alles Irdische, mache dich von der Liebe zu den Kreaturen los, entsage dich selbst." Sie fühlte sich berufen, den ursprünglichen Geist des Evangeliums wiederherzustellen, der unter den Zänkereien zwischen den Sekten verlorenzugehen drohte. Sie mied allen Umgang und legte sich die härtesten Bußen auf. Immer tiefer versenkte sie sich in mystische Schriften. Ihr Wunsch, in das Karmeliterinnenkloster ihrer Stadt einzutreten, scheiterte sowohl am Widerstand ihres Vaters und daran, daß ohne Mitgift ihr die Aufnahme verweigert wurde.

Weitere Stationen: Lille, Mecheln und Amsterdam

Nach dem Tod ihres Vaters am 10. April 1648 erbte Bourignon ein beträchtliches Vermögen. Sie verwendete es auf eine Anstalt für arme Mädchen, das "Hospital der sieben Schmerzen Mariä", dessen Aufsicht sie 1653 übernahm. Nach neun Jahren, 1662, gab sie diese auf, weil die "flandrische Jungfrau" durch ihre Visionen Anstoß in der Stadt erregte. Sie sah überall Dämonen und Besessene und dachte, die Mädchen hätten einen Bund mit dem Teufel geschlossen und darüber hinaus wollten sie die Antoinette mit Zaubergiften vergiften.

Sie verließ 1662 Lille, zog durch Flandern, Brabant und Holland. Etwa 1663 begegnete ihr Christian de Cort, ein Oratorianerpriester aus Mecheln, der in Geldnöten war und für die weitere Eindeichung der nordfriesischen Insel Nordstrand Geldgeber suchte. Als einer der ersten ihrer Anhänger teilte de Cord ihre religiösen Äußerungen.

In Amsterdam faßte sie den Plan zur Gründung einer urchristlichen Gemeinschaft, die sie als Kolonie der Seligen, als das "neue Jerusalem, einrichten wollte. In Christian de Cort sah sie die günstige Gelegenheit, ihre Pläne auf Nordstrand in die Tat umzusetzen. Sie bewog ihn daher, noch einmal nach Nordstrand zurückzukehren und die nächste Eindeichung vorzubereiten.

De Corts Rückkehr nach Nordstrand und Niederlassung Bourignons in Husum

Um einen sich abzeichnenden Konkurs zu verhindern und vor allem um neue Mittel für eine neue Eindeichung auf der Insel Nordstrand aufzutreiben, tat Christian de Cort alles Mögliche, um sich der Schuldenlast zu entledigen. Seine Gläubiger, vor allem französische Jansenisten im Umkreis von "Port Royal", die auf der Insel Nordstrand Anteile und ein dazugehöriges Freihaus in Husum erworben hatten, ließen ihn in den Schuldturm Amsterdams einsperren, aus dem er erst nach Fürsprache des Herzogs von Schleswig wieder herauskam. Ein halbes Jahr später verstarb de Cort jedoch auf der Insel Nordstrand und hinterließ nach seinem Tode beträchtliche Schulden.

Christian de Cort hatte kurz vor seinem Tode ausdrücklich Antoinette Bourignon dazu bestimmt, sein "Erbe der Insel Nordstrand" anzutreten. Denn sie war anscheinend die treibende Kraft gewesen, de Cort als "Direktor der Insel Nordstrand" dazu zu bewegen, die Insel nach längerer Anwesenheit wieder zu betreten, um auf Wunsch des Herzogs die vernachlässigten Deicharbeiten durchzuführen und Vorbereitungen zur Gewinnung des vierten Kooges auf Nordstrand zu treffen.

Im Sommer 1672 ließ Bourignon sich mit einigen Anhängern, meist westfriesische Mennoniten, in Husum nieder. Hier richtete sie ich sogar eine eigene Druckerei in der Krämerstraße 3 (heute Kaufhaus C. J. Schmidt) ein, um ihre Schriften drucken zu lassen. Im Haus des einflußreichen Stadtsekretärs August Giese, heute Grundstück Norderstraße 3, kam sie zunächst unter.

Die Pietistische Bewegung

Giese gehörte zu den Husumer Bürgern, die dem aufkommenden Pietismus nahe standen, einer Reformbewegung im Protestantismus, die u. a. die eigenständige religiöse Autorität fördern, die persönliche Frömmigkeit und Glaubensüberzeugung in den Mittelpunkt stellen und vor allem auch soziale Impulse einbringen wollte, z. B. durch die Versorgung der Armen. Nächstenliebe spielte im Leben der Pietisten eine wichtige Rolle. Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse des 17. Jahrhunderts, insbesondere auch das Trauma des Dreißigjährigen Krieges, waren für den Pietismus gute Voraussetzungen, eine Reaktion auf die barock-absolutistische Hofkultur und ihre Verschwendungssucht, für die Genuß und Eigennutz stärker im Vordergrund standen als "der armen Seelen Wolfahrt". Hinzu kamen Mißstände der Geistlichkeit.

In Husum regte sich bald Widerstand gegen ihr deutlich zur Schau gestelltes Sendungsbewußtsein und ihre Polemik gegen die offiziellen Kirchengemeinschaften. Im Dezember 1673 wandte sie sich nach Flensburg, erfuhr jedoch nur die Konfiszierung ihrer Habe. Daraufhin zog sie wieder nach Husum. Von den Geistlichen als Irrlehrerin angeklagt, wurden verschiedene Schriften gegen sie verfaßt. Und vor dem Landesfürsten, Herzog Christian Albrecht von Holstein-Gottorf zwang sie am 11.3.1675 zu einem schriftlichen Glaubensbekenntnis, das ihre Rechtgläubigkeit bezeugen sollte:

"Bekenntnis des Glaubens und der Religion / welche die Jungfrau Antoinette Bourignon über den Zweifel / den man von ihrem Glauben und ihrer Religion haben könte / öffentlich gethan.

Ich bin eine Christin / und glaube alles / was ein wahrer Christ glauben sol.

Ich bin in der Catholischen Kirche / im Nahmen des Vaters / im Nahmen des Sohnes / im Nahmen des H. Geistes / getauffet.

Ich glaube an die zwölf Hauptstücke des Glaubens / oder das Glaubens.Bekentnis der Apostel / und zweifle an keinem einigen Artickel desselben.

Ich glaube, das JEsus Christus wahrer GOtt / und auch wahrer Mensch sey; ja daß Er sey der Welt Heiland und Erlöser.

Ich glaube an das Evangelium / an die heiligen Propheten / und an die gantze heilige Schrift / so wohl des Alten / als Neuen Testaments.

In allen Stücken dieses Glaubens wil ich leben und sterben. Und dieses bezeuge ich vor GOtt und den Menschen / allen desselben / denen daran gelegen ist.

Zur Beglaubigung dessen habe ich diese meine wahrhaftige Glaubens-Bekäntnis mit meiner Hand unterzeichnet / und mit meinem Siegel untersiegelt.

Schleswig / den 13. Mart 1675.

(L.S.)

Antoinette Bourignon."

Am Osterdeich 64-72 besaß Bourignon die heute noch vorhandenen sogenannten "Baracken" auf Nordstrand mit dem dahinterliegenden Kabel als Grundbesitz

Bourignons Erbe und Besitz auf Nordstrand

Da Antoinette Bourignon die geforderte Bürgschaft nicht geleistet hatte, verfiel ihr Erbe und damit war der Konkurs der Erbschaft de Corts unabwendbar. Noch bis zum Jahre 1675 hoffte allerdings Antoinette Bourignon, auch mit Hilfe hoher Persönlichkeiten am herzoglichen Hof in Schleswig, wie Graf von Kielsmannseck, dem Gründer der Kieler Universität, eine kleine religiöse Gemeinschaft auf Nordstrand auf ihrem Grundbesitz doch noch einrichten zu können.

Antoinette Bourignon verlangte von ihren Anhängern, daß sie ab sofort ein Leben nach dem Evangelium führen sollten. Zu ihrer Bestürzung fand sie in Husum nur einen "Haufen solcher Menschen vor", die zu einer "Dorf-Kirch-Messe" nur erschienen wären, um "zu fressen, zu saufen" usw., "die weder Gesetze, noch Wohlstand, nach Bescheidenheit beobachteten." Keiner ihrer Anhänger wollte sich dieses "schöne Leben abgewöhnen und ein anderes anfangen". Doch verlangte allerdings sie von ihren Anhängern nie absoluten und unbedingten Gehorsam. Wer gehen wollte, den ließ sie auch gehen. Sie konnten sich aber bewähren, indem sie die meisten ihrer auf ihren eigenen Besitz auf der Insel Nordstrand schickte.

Projekt ihrer religiösen Gemeinschaft auf Nordstrand

Während des Aufenthalts auf Nordstrand hielt sie sich allerdings von ihren Anhängern fern. Stattdessen verständigte sie sich mit einer Vorsteherin, die der Gruppe ihre Anordnungen übermittelte. Sie forderte von ihren Anhängern, auf alle äußeren Formen der Religion wie Kirchen, Sakramente, Lehren, Rituale zu verzichten, lehrte sie auch, die Bedeutung aller sozialen Identitäten zu leugnen: Beruf, sozialer Rang und sogar Geschlecht.

In ihrer utopischen Gemeinschaft auf Nordstrand ließ Bourignon wiederholt Aufgaben ihrer wechseln, um den persönlichen Status zu negieren und ihren Stolz zu brechen. Männer wurden gezwungen, weibliche Aufgaben wie Küchenarbeit, Stachelbeerpflücken, Hühnerrupfen oder Spitzenklöpplerei zu verrichten. Die Sinneswahrnehmung als Feind der Seele sei nur in einem sündhaften Zustand anwendbar: "Wenn ein Mensch seine Neigung im Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen erweist, dann liebt er etwas anderes als Gott."

Der Höhepunkt der Selbstverleugnung war das Erreichen eines zu erzielenden Zustands, der weniger eine mystische Vereinigung mit Gott als der einer Passivität war, eine Nichtigkeit: "Denn die Seele, die ihren Willen Gott überlassen hat, lebt wie ein Kind, ohne Sorgen []. Sie hat kein Verlangen mehr nach irgend etwas; denn sie findet in Gott eine Sattheit und vollkommene Zufriedenheit."

Einflüsse Böhmes, Theresa von Avila und Kant

In der menschlichen Logik und Vernunft sah Bourignon eine Gefahr des Glaubens. Sie wollte ihre Erkenntnisse aus inneren Eingebungen gewinnen. Sie behauptete, daß der "Heilige Geist" ihr direkt die Wahrheiten für ihre Schriften diktiert und damit den vollen Sinn des Wort Gottes erschlossen habe. Sie verachtete das Wissen und meinte, daß die Krankheit der Philosophen von daher komme, daß sie durch die Tätigkeit des menschlichen Verstandes alles verstehen wollten, ohne der Erleuchtung durch den göttlichen Glauben einen entsprechenden Platz einzuräumen.

Antoinette Bourignon war in ihren Lehren wahrscheinlich sehr von Jacob Böhme und Theresa von Avila beeinflußt. Ihre Ansichten und Lehren wurden von Geistesgelehrten, Theologen und Philosophen mehr geschätzt als gemeinhin angenommen. Selbst Immanuel Kant, der in seiner Jugend eine pietistische Erziehung genoß, hat ihren Schriften zur Kenntnis entnommen. Er führte allerdings die Empfindungen der Bourignon als ein Beispiel "inneren Sinnes" an, die auf äußere Sinneseindrücke zurückzuführen und als eine trügerische Erfahrungserkenntnis der Wirklichkeit zu entlarven sei. Die Seele als Organ des inneren Sinnes ist somit Täuschungen unterworfen. Diese innewohnenden Empfindungen stellten die Grundlage aller Illusionen, Geistersehereien oder auch nur Dichtung dar.

Stellung zum Jansenismus und Ablehnung der Prädestinationslehre

In der damaligen Zeit kündigten sich in der katholischen Kirche selbst durchschlagende Veränderungen an. Vor allem das Wirken des jesuitischen Ordens trug zur Gegenreformation bei. Abweichende Lehrmeinungen wie der Jansenismus wurden von der klerikalen Obrigkeit unterdrückt. Antoinette Bourignon kann zwar nicht als eine solche Jansenistin bezeichnen werden, sie wollte sie eine gründliche Erneuerung des kirchlichen Glaubens vornehmen lassen. Sie stellte sich eine unsichtbare Kirche vor, die ein hierarchisch gegliedertes Priestertum grundsätzlich ausschloß.

Die Prädestinationslehre der Jansenisten lehnte sie ab, da Gott keinem Menschen die Gnade verweigern könne. Jedoch stehe es dem Menschen frei, die Gnade anzunehmen oder abzulehnen. Einzig durch Mißbrauch seines eigenen Willens gehe der Mensch dieser Gnade verlustig. Der freie Wille, etwas Gutes zu tun, sei zwar für das Heil des Menschen unabdingbar, aber nicht die wirkliche Ursache, denn Gott wolle alle Menschen retten. Allein der Mensch selbst sei schuld, daß er in seiner Auflehnung gegen Gott verworfen werde. Seit der Entstehung der Menschheit gäbe es zwei Geisteshaltungen, die miteinander ringen würden: Der Geist Gottes und der Geist des Teufels. Wenn Antoinette Bourignon auch die Welt einem eschatalogischen Ende entgegensah, glaubte sie aber nicht an einer Zerstörung der materiellen Welt.

Rückzug nach Hamburg und Ostfriesland und Tod in Franeker/Westfriesland

Als Ludwigs XIV. von Frankreich gegen Holland und Deutschland (1672-1679) zog, holte 1676 der Dänenkönig im schwedisch-dänischen Krieg auch zum Schlag gegen das Herzogtum Gottorf aus. Der Herzog entfloh samt Hof und Kanzlei nach Hamburg. Da Bourignon sich in Schleswig nicht mehr sicher fühlte, zog sie ebenfalls nach Hamburg, wo sie fünfzehn Monate im Verborgenen lebte. Als ihre Anwesenheit der Hamburger Geistlichkeit dennoch bekannt wurde und deren Anschuldigungen nicht länger sicher war, verließ sie am 26. 7. 1677 die Stadt, um sich auf das ostfriesische Gut Lütetsburg zurückzuziehen, dessen Besitzer Dodo von Knyphausen war und dem sie auch ihr Erbe und Besitz auf Nordstrand überließ. Auf dem Wege nach Amsterdam erkrankte in der westfriesischen Stadt Franeker, wo sie vereinsamt am 30. Oktober 1680 starb.

Einer ihrer größten Anhänger war der pietistisch beeinflußt Pierre Poiret, der aus dem Elsässischen stammte und nach dem Tod Antoinette Bourignon eine 19bändige Ausgabe ihrer Schriften mit verschiedenen Übersetzern auf Deutsch, Niederländisch und Französisch herausbrachte. Unter den Pietisten, die im positiven Sinne ihre Schriften und Lehren zur Kenntnis nahmen, sind vor allem Spener und Breckling zu nennen.

Hans-Jürgen Hansen

Dieser Beitrag wurde zuerst als Vortrag auf einer Tagung des Arbeitskreises Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Schleswig-Holstein am 27. bis 29. Nov. 2015 in in Koppelsberg gehalten.

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