Westerhever


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Westerheversand und Westerhever

Im äußersten Nordwesten Eiderstedts nördlich der Tümlauer Bucht liegen mehrere Sandbänke, insgesamt Westerheversand genannt. Aber nur die erste Sandbank ist gefahrlos zu erreichen. Hier kann auch gebadet werden. Eine Fußwanderung dorthin beginnen wir, indem wir über den Außendeich gehen und durch das grüne Vorland des Nationalparks Wattenmeer zur Sandbank gelangen.

Wir können aber auch auf einem ausgewiesenen Pfad zu Fuß zum Leuchtturm gehen, der weithin sichtbar mit den beiden Wärterhäusern auf einer Warf liegt. Für den Hin- und Rückweg muß man gut anderthalb Stunden einkalkulieren. Der weiß-rote Leuchtturm von Westerheversand, wohl das bekannteste Leuchtfeuer in Deutschland, ist das Wahrzeichen von Eiderstedt. Besichtigen kann der Besucher den höchsten Turm an der Westküste allerdings nicht, denn einen Wärter gibt es nicht mehr. Die Steuerung des Leuchtfeuers geschieht heute über eine Fernleitung und wird durch das Wasser- und Schiffahrtsamt Tönning gewartet.

Der Leuchtturm wurde 1906/07 gebaut. Für das neue Leuchtfeuer wurde im Watt eine Warf aufgeschüttet. Dabei wurden 127 große Baumstämme in voller Länge in den Grund getrieben. Ein Betonsockel von elf Meter Durchmesser bildet das Fundament für den Turm, der ist aus Gußstahl konstruiert ist und sein Licht von 41,5 Meter Höhe sendet. Vorher diente der Kirchturm von Westerhever den Schiffen als Orientierung, wobei bei Dunkelheit ein Licht entzündet wurde.

Auf einer hoher Warf steht die Dorfkirche St. Stephanus, ein längstrechteckiger Backsteinsaalbau von 1804 mit Rundbogenfenster und Krüppelwalmdach. Bei der großen "Mandränke" von 1362 wurde die erste Kirche von 1123 zerstört. Der gotische Kirchturm wurde im Jahre 1370 errichtet, das heutige, stark verkleinerte Schiff stammt allerdings aus dem Jahr 1804. Nur der gewaltige Turm mit den dicken Stützpfeilern blieb stehen, da er als bekanntes Seezeichen nicht verändert werden durfte. Der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert ist eines der ältesten der Gegend.

In der Nähe von St. Stephanus liegt die "Wogemannsburg", eine Warf, auf der in früheren Jahrhunderten die Wogemänner hausten, Seeräuber, die manches Schiff enterten und ausraubten, aber auch auf dem Lande plünderten. Sie wurden 1370 vom Staller und den Bewohnern der Umgebung bezwungen, ihre Burg wurde zerstört. Unweit der Wogemannsburg stand bis 1954 der Haubarg Siekhof, auf dem 1860 Jakob Alberts geboren wurde. Ein Findling auf dem Friedhof erinnert an den Maler der Halligen.

Erstellt am 02.11.2002

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