Portrait von Tating
Tating liegt an der B 202 zwischen Garding und St. Peter-Ording. Es ist eine der ältesten Siedlungen in der Landschaft Eiderstedt und war einst Mittelpunkt der Außeninsel Utholm, einer der drei damaligen Eilanden Eiderstedts. 1103 wurde hier das erste Gotteshaus, eine hölzerne Kapelle, errichtet. Die heutige hochgelegene Kirche St. Magnus ist im Kern ein romanischer, im übrigen ein gotischer Backsteinbau mit hohem schlanken barocken Turm, gegen Ende des 17. Jahrhunderts erst erbaut. Das lange Schiff ist reichhaltig ausgestattet. Der Altar enthält eine drastisch geschnitzte Kreuzigungsszene.
Eine Tafel erinnert an einen Brand von 1696, in dem nahezu alle Gebäude des Ortes zerstört wurden. Auch 1733 gab es eine Feuersbrunst, in der 52 Häuser niedergebrannt und zehn Wohngebäude stehengeblieben sein sollen.
Am am westlichen Ortsausgang befindet sich ein von Kanälen durchzogener, parkähnlichen Garten, der sogenannte Hochdorfer Garten. Ihn betritt man durch ein Tor von der Bundesstraße her. Der Baumbestand weist auf: Eschen, Linden, Eichen, Birken, Ahorn, Buchen und Nadelhölzer. Westlich liegt der Haubarg Hochdorf von 1764, ursprünglich einmal größer und der stattlichste in Eiderstedt. Hier wurde damals 1842 der dänische König Christian VIII. empfangen. Ein weiterer sehenswerter Hof ist der als besonders malerisch geltender Haubarg Hamkens.
Erstellt am 02.11.2002
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