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Neues aus der Museumswelt


Ideenkonzept des "Hauses der Landesgeschichte"

Auf Empfehlung des Bildungsausschusses hatte der Landtag am 17. November 2017 den SSW-Antrag Drucksache 19/83 - Errichtung eines "Hauses der Landesgeschichte" angenommen und die Landesregierung aufgefordert, ein schriftliches Umsetzungskonzept zu erstellen. Ein externes Gutachtern "Landesgeschichte.Digital.Denken. Ideenkonzept" soll als Grundlage für weitere Schritte dienen. Diess Ideenkonzept stammt von der Agentur #RegionalDigital, die von einigen Mitarbeitenden des Kieler Lehrstuhls für Regionalgeschichte betrieben wird. Der 223seitige Umdruck mit Gutachten des Beirats des "Hauses der Landesgeschichte" kann unter http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/umdrucke/04200/umdruck-19-04249.pdf heruntergeladen werden.


Schlösser und Beschläge aus 1000 Jahren

Truhenschloß, Messing und Eisen, 1768

Die Sonderausstellung des Schleswiger Volkskunde Museums präsentiert eine re-präsentative Auswahl bedeutender Stücke aus dem norddeutschen Raum - von der Wikingerzeit bis in die Gegenwart. Anhand ausgesuchter Beispiele läßt sich die technische Entwicklung der unterschiedlichen Schloßtypen nachvollziehen. So zeigt sich, dass bestimmte Jahrhunderte alte technische Innovationen bis in die heutige Zeit im Alltag Verwendung finden. Andere Schließmechanismen konnten sich hingegen nur auf speziellen Einsatzgebieten durchsetzen. So wird der Bogen vom hölzernen Fallriegelschloß, wie es schon die alten Ägypter kannten, über zahlreiche, vielfach höchst trickreiche Verschlüsse bis zur elektronischen Schließtechnik der Gegenwart gespannt. Neben einem technikgeschichtlichen Überblick liefert die Ausstellung mit einer Vielzahl von kunstvollen Handwerksarbeiten zudem einen Überblick über die stilgeschichtlichen Entwicklungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung ist im Volkskunde Museum Schleswig, Suadicanistr. 46-54 Hauptgebäude (Haus A) zu sehen. Öffnungszeiten: Bis 31. Oktober täglich 10.00 – 18.00 Uhr. Ab 1. November Di.-Fr. 10.00 – 16.00 Uhr, Sa. und So. 10.00 – 17.00 Uhr.


"Zukunft der Museen - Wege aus der Finanzkrise"

Angesichts der Krise der öffentlichen Haushalte und der damit verbundenen Kürzung der Budgets vieler Museen hatte das Museumsreferat der Stadt Köln am 20. Oktober 2003 im Kölner Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud ein Symposium veranstaltet. Renommierte Experten diskutierten auf der Tagung die Frage, ob eine Änderung der Rechts- und Organisationsform der Museen den Ausweg aus der momentanen Finanzkrise ebnen kann. Die Beiträge zu diesem Symposium stehen nun im Internet als pdf-Datei zum Download bereit: Zukunft der Museen - Wege aus der Finanzkrise.

Vorträge namhafter Referenten aus bedeutenden nationalen Museen und Kulturbetrieben spiegelten wie die anschließende Podiumsdiskussion durchaus unterschiedlicheErfahrungen und Handlungsprämissen wieder. Die geladenen Gäste und das Auditorium kamen jedoch letztlich zu dem Schluss, dass die Bildung privat-rechtlicher Stiftungen den Bedürfnissen musealer Einrichtungen am ehesten Rechnung tragen kann.


100 europäische Museen im Internet-Portal

In dem europäischen Gemeinschaftsprojekt www.euromuse.net stellen sich 100 europäische Museen aus 14 Ländern vor. Das Internetportal informiert aktuell über große Ausstellungen in ganz Europa mit ausführlichen Beschreibungen, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen. Darüber hinaus werden Hintergrundinformationen über die Museen und ihre Sammlungen angeboten. Die Informationen sind in der jeweiligen Landessprache und in Englisch verfaßt. Die von den Museen gelieferten Informationen werden von der National Gallery in London sowie den Staatlichen Museen zu Berlin editiert und in das Portal eingespeist. Eine Erweiterung der beteiligten Museen, besonders aus den Ländern Osteuropas, ist geplant. (Quelle: dpa)


Föderales Programm der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz möchte ihren kulturellen Reichtum nicht nur in Berlin vermitteln, sondern mit und in den Ländern zugänglich zu machen. Dazu wurde das Föderale Programm der Stiftung formuliert, das die Präsenz der Stiftung in den Einrichtungen der Länder in Form von Ausstellungen, Veranstaltungen und Dienstleistungen stärken soll. Auf der Website werden aus Einrichtungen der Stiftung hochwertige Ausstellungen aus allen Sammlungsbereichen aufgeführt, die ohne zusätzliche konzeptionelle Kosten - lediglich Transport und Versicherungen sind zu finanzieren - von Museen in ganz Deutschland übernommen werden können. Angeboten werden neben anderem ferner längerfristige Leihgaben, die lokale Bestände in Dauerausstellungen sinnvoll ergänzen können.


Internetpräsentation der Wollspinnerei Willführ in Tangermünde

Das Tuchmacher Museum Bramsche (http://www.tuchmachermuseum.de/) übernahm im Jahr 2000 die kleine Wollspinnerei Willführ aus Tangermünde in Sachsen-Anhalt. Von 1883 bis 1988 wurde hier fast unverändert Wolle gesponnen und gekrempelt - mit Maschinen aus den Jahren 1800 bis 1850! Die seit Jahren unberührten Maschinen der ehemaligen Spinnerei bilden ein einmaliges Ensemble der frühen Industrialisierung in Europa, eine sehr seltene Überlieferung. Über die sozialgeschichtlichen und technikhistorischen Aspekte hinaus wirft die Geschichte der Spinnerei auch noch einen Blick in die Geschichte der Nischenwirtschaft der DDR-Gesellschaft. Sie konnte nur überleben, weil als kleiner privater Familienbetrieb unter sehr schweren Bedingungen mit Ideen und Improvisation produziert wurde. Dazu gibt es jetzt eine ansprechende Präsentation im Internet. Der Erhalt und die Dokumentation von technischem Kulturgut wird neben allgemeinen Aspekten konkret an einem Beispiel beschrieben. - Meldung vom 8. Dez. 2003


Weltweit einzigartiges Musikautomaten-Museum

Das Badische Landesmuseum eröffnete am 6. Dezember 2003 im Bruchsaler Schloß das "Deutsche Musikautomaten-Museum". Die etwa 500 Exponate des Museums zeigen die Entwicklung der Musikautomaten seit der kunsthandwerklichen Fertigung im 17. und 18. Jahrhundert bis hin zur Hochblüte im ausgehenden 19. Jahrhundert und schließlich zum Abgesang in der Zeit der Weltwirtschaftkrise in der 1920er Jahren. Das "Museum Mechanischer Musikinstrumente", wie es vorher genannt wurde, bleibt Außenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe. Im Zuge der Neuaufstellung wurde nicht nur die Präsentation der Instrumente modernisiert werden. Große Teile des Museums können nun auch ohne Führung besichtigt und dabei die Instrumente selbst in Gang gesetzt werden. Weiterhin gibt es die öffentlichen Führungen dienstags bis sonntags um 11 und um 14 Uhr. - Meldung vom 9. Dez. 2003


Computerspielzeugmuseum in Berlin

Seit Anfang 1997 gibt es dieses Computerspielzeugmuseum. Doch die weltweit erste ständige Ausstellung nur für Computer- und Videospiele mußte Dezember 2000 wieder schließen, um die neue ständige Ausstellung in einem neuen Domizil vorzubereiten. Doch bislang ist es nicht gelungen, neue Räumlichkeiten zu finden. So muß man sich erstmal virtuell mit einem Internetauftritt begnügen. Träger des Museums ist der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. in Berlin.


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